Sie möchten eine Unternehmensbewertung für ein Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein oder Niedersachsen durchführen lassen?

Sie wollen Ihr Unternhemen oder Ihren Betrieb bzw. Ihr Geschäft oder Ihre Praxis verkaufen? Oder Sie sind Nachfolger und interessieren sich für den fairen Wert des in Frage kommenden Unternehmens? Dann sollten Sie wissen, dass es die eine grundsätzlich richtige Formel zur Ermittlung eines Firmenwertes nicht gibt! Es existieren in der Wissenschaft und in der Praxis mehrere Berechnungsgrundlagen, aufgrund derer Firmenwerte ermittelt werden.

Vorsicht geboten ist unseres Ermessens bei folgenden Methoden:
 
Multiplikatormethoden:
Oft wird aus Vereinfachungsgründen ein Vielfaches des Jahresumsatzes bzw. ein Vielfaches des Gewinns als Unternehmenswert angesetzt. Warum sehen wir diese Berechnungsmethoden so kritisch? Ganz einfach: Würden Sie ein Unternehmen kaufen, das bspw. einen Jahresumsatz von 1,5 Mio. EUR generiert und für das ein Viertel des Jahresumsatzes als Kaufpreis bezahlt werden soll, also 375.000 EUR, wenn das Unternehmen doch einen Verlust von -50.000 EUR erwirtschaftet? Mit Sicherheit nicht, denn Sie würden sich entweder in einem anderen Unternehmen relativ risikolos anstellen lassen, den Kauf einer anderen Firma als Alternative in Erwägung ziehen oder Ihr Geld verzinslich anlegen, denn Sie sind ja nicht bereit, teures Geld zu investieren für ein Unternehmen, das Ihnen Verluste einbringt.
 
Reine Substanzwertmethode:
Sie berücksichtigt nicht den Kundenstamm, mit dem ja gerade Geld verdient wird!
Zudem werden zukünftige Umsätze, Kosten und Gewinne bzw. Verluste nicht berücksichtigt, und Sie möchten ja gerade den zukünftigen Erfolgswert eines Unternehmens bewerten, um entscheiden zu können, ob die in Betracht kommende Firma für Sie eine Investition ist.
 
 
Wir präferieren grundsätzlich folgende Methoden:
 
Ertragswertverfahren bzw. Discounted-Cash-Flow-Methode:
Beide Verfahren verfolgen die Überlegung, welche Erträge bzw. welche Cash-flows zukünftig erwartet werden. Die Ergebnisse, die sich aus dieser Schätzung ergeben, sind auf die entsprechenden Gegenwartswerte abzuzinsen und anschließend zu addieren.

Unterziehen Sie jedoch bitte auch eine Unternehmensbewertung nach diesen Methoden einer kritischen Würdigung. Zu hinterfragen sind zum einen der Zinssatz bzw. dessen Zusammensetzung und, ob die Formel der ewigen Rente Anwendung gefunden hat oder nicht. Warum? Sofern die Formel der ewigen Rente Anwendung findet, ergeben sich sehr viel höhere Unternehmenswerte, weil davon ausgegangen wird, dass die Firma ewig erfolgreich wirtschaftet. Meinen Sie, dass diese Annahme in der Praxis überzeugend ist? 
Niedrige Zinssätze mit denen abgezinst wird führen übrigens dazu, dass die Unternehmenswerte höher werden und umgekehrt. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass bei allen Unternehmen, die keine Kapitalgesellschaften sind, der Unternehmerlohn in Abzug gebracht werden muss. Warum? Weil Sie wohl eher geneigt sind, ein Unternehmen zu erwerben, dass Ihnen ermöglicht, auch ein Gehalt zu beziehen. In Kapitalgesellschaften übrigens sind die Unternehmerlöhne schon in den Personalkosten und somit im Gewinn enthalten. Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften entnehmen sich der Inhaber oder die Gesellschafter erst aus dem Gewinn der übrig bleibt den Unternehmerlohn. Der ausgewiesene Gewinn ist also ein Gewinn vor Auszahlung des Unternehmerlohnes bzw. der Unternehmerlöhne.
 
Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass zukünftig sicherlich auch Investitionen anfallen werden (Ersatzinvestitionen und Neuinvestitionen), die das Unternehmensergebnis bzw. die Cash-flows ebenfalls schmälern. Genau zu hinterfragen sind auch die Schätzwerte für zukünftige Umsätze und Kosten, aus denen sich ja die Gewinne bzw. die Cash-flows ableiten. Übertriebene Erwartungen an steigende Umsätze und stark reduzierte Kosten im Vergleich zu vergangenen Jahren führen bei der Ermittlung des Unternehmenswertes zu übertriebenen Kaufpreisen.
 

Wir helfen Ihnen bei der Unternehmensbewertung
Sie merken, die Ermittlung eines fairen bzw. objektivierten Unternehmenswertes ist nicht trivial. 
Wichtig ist sicherlich auch folgender Sachverhalt: Sofern sich Käufer und Verkäufer auf einen Preis geeinigt haben, bedeutet das noch lange nicht, dass ein Kreditinstitut den Kaufpreis auch zu finanzieren bereit ist, und in den meisten Fällen wird Fremdkapital zur Finanzierung einer Nachfolge benötgt. Auch die Bank wird den ermittelten Kaufpreis kritisch betrachten und sich die Unternehmensbewertung vorlegen lassen, bevor Sie über eine Kreditentscheidung befindet.
 
Wenden Sie sich gern unter Tel.: 040-28513731 an uns,
Ihr Unternhemensberater heißt René Thaler. Er hat Weiterbildungen zum Thema Unternehmensnachfolge und Unternehmensbewertung beim Deutschen Anwalts-Institut in Bochum, bei der Akademie der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Berlin und bei der Haufe-Akademie aus Freiburg im Breisgau erfolgreich absolviert, ist Diplomkaufmann und Bankkaufmann, hat seit dem Jahr 2005 diverse Unternehmensbewertungen erfolgreich durchgeführt, Nachfolgebusinesspläne erarbeitet und zusammen mit Mandanten Finanzierungen bei verschiedenen Banken eingeholt. 
 

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